Hier ist die Konstruktion des Schießstandes als elektrische Seilzuganlage gut zu erkennen.Auf dem Saalboden vor den Schießtischen liegen die Wickelbretter. Auf diesen Wickelbrettern wurden die Seile nach dem Schießen ordentlich aufgewickelt und dann mit den Kartenhaltern eingelagert.
Im Jahr 2001 nahm Wilhelm Möschen (zu der Zeit 2. Vorsitzender der ASG) Kontakt zum Wirt der Gaststätte Kampmann, Andreas Klaffki, Homberger Str. 207 auf. Man wurde sich schnell einig und die Gaststätte Kampmann wurde dann das neue Vereinslokal der ASG.
Damit die Kugelfänge für 5 Schießstände montiert werden konnten, vergrößerte Wilhelm Möschen die Bühne im großen Saal. Da der Saal weiterhin für verschiedene Veranstaltungen vom Vereinswirt benötigt wird, muss der Schießstand vor jeder Verwendung auf- und anschließend wieder abgebaut werden. Deshalb montierte Wilhelm Möschen Räder unter die Schießtische; die hatte er noch im alten Vereinslokal "Zum Treffpunkt" gebaut. Die Schießtische wurden durch versenkbare Schrauben im Saalboden fixiert. Die Stromversorgung lief nur über eine Steckdose, durch geschicktes Durchschleifen der Stromkabel, hatte jeder Schießtisch eine eigene Stromversorgung. Durch diese modulare Bauweise konnten je nach Bedarf 1 bis maximal 5 Schießtische aufgebaut werden.
Die Beleuchtung und die Kugelfänge im Zielbereich wurden vom Wilhelm so konstruiert, dass diese nur noch in die vorher angebrachten Einschübe der abschließenden Metallwand eingesteckt werden mussten.
Somit hatte die ASG jetzt eine elektrische Seilzuganlage als mobilen Schießstand.
Durch die modulare und sehr durchdachte Bauweise konnte der gesamte Schießstand innerhalb von ca. 20 Minuten aufgebaut und wieder abgebaut werden. Nach dem Abbau war im Saal vom Schießstand selbst nichts mehr zu sehen. Dieser Schießstand hat der ASG fast 25 Jahre zuverlässig beste Dienste geleistet.
Der Konstrukteur der Anlage, Wilhelm Möschen (im karierten Hemd) schaut zufrieden zu. Im Hintergrund ist die Metallwand-Konstruktion mit den Kugelfängen, den Einzelbeleuchtungen und den Kartenhaltern mit den Schießkarten. Die vorgeschriebene Seitenwand gehört mit zum Schießstand.
Hier ist der auf dem Schießtisch fest montierte, eingeschaltete elektrische Seilzug mit seiner Schaltfläche gut zu erkennen. Die mobile Gewehrauflage ist natürlch auch Marke Eigenbau. Geschossen wird hier mit einem Matchgewehr von Feinwerkbau, Modell 600, Seitenspanner.